Was unsere Kunden sagen

Auf dieser Seite veröffentlichen wir Lob und Anregungen einiger Kunden. Möchten Sie auch Ihre Erfahrungen mit dem Hifistudio Falkensee mit anderen Teilen? Schicken Sie uns Ihr Feedback bzw. Ihre Geschichte per E-Mail.

 

Kundenfeedback Februar / 2017

Eigentlich hat alles mit einem Gutschein angefangen, den ich vor einiger Zeit von einem Anbieter zugesandt bekam. Doch das, was ich im Katalog fand, war trotz des satten Rabatts nicht das, was ich mir vorstellte. So schrieb ich etliche Händler, Vertriebe und Hersteller an, was zur Folge hatte, dass natürlich jeder seine Produkte bzw. die in seinem Sortiment befindlichen Artikel für die beste Lösung hielt. Letztendlich gab es auch im Bekanntenkreis die unterschiedlichsten Meinungen, so dass ich gar nicht mehr wusste, wo mir der Kopf stand. Ich wollte doch nur mit einem neuen Tonabnehmer eine Stufe höher kommen, da ich in den vergangenen 10 Jahren nun zwei Mal hintereinander das gleiche System eines renommierten Herstellers betrieben hatte.

Kiseki TonabnehmerDer entscheidende Tipp kam von einem guten Freund. "Ruf` doch mal Herrn Heile von Falkensee Hifi an, ich durfte mein Purple Heart sogar zu Hause testen." Nun, besagtes System hätte Budget überstiegen, aber laut meines Freundes gäbe es ja noch das Kiseki Blue, welches sich in meinem erwünschten Preisrahmen bewege. Gesagt, getan.

In den folgenden Tagen entstand reger E-mail-Verkehr zwischen Herrn Heile und mir. Freundlich, kompetent und geduldig. Nachdem ich mich intensiv über das technische und mechanische Zusammenspiel meines SME V und dem Kiseki Blue schlau gemacht hatte, bestellte ich das System inclusive 14-tägigem Umtauschrecht. Falls ich mehr Zeit bräuchte, wären sogar vier Wochen ok.

Donnerstagmittag kam der Paketbote; und da ich noch ein wenig Zeit vor der Arbeit hatte und natürlich neugierig war, packte ich das kleine Schmuckstück gleich mal aus. Hm, zum Einbauen wäre ja vielleicht noch Zeit. Nur erstmal dranschrauben. Um es kurz zu machen; nach einer Stunde war schon alles erledigt. Tonarmhöhe, Montageabstand, Auflagegewicht, Azimuthkontrolle. Dass mir das so leicht von der Hand gehen sollte, hatte ich nicht erwartet. Pause. Arbeit ruft. Schade.

Am Tag darauf war meine Zeit knapp bemessen. Doch zumindest den vorerst letzten technischen Punkt, Antiskating, wollte ich hinter mich bringen. Die empfohlene Auflagekraft des Kiseki Blue ist mit 2,4 g angegeben. Da man nicht zwingend den gleichen Wert beim Antiskating einstellen soll, entschied ich mich für etwa 75% der Auflagekraft, also stellte ich den AS-Wert auf 1,8 ein.

Bei der Kontrolle der korrekten Polung erlebte ich dann eine Enttäuschung. Der linke Kanal war tot. Sollte da etwa ein Defekt sein? Nein, es hatte ich tonarmseitig ein Kontakt gelöst. Wahrscheinlich hatte er sich bei der Montage gelöst. Und dann auch noch auf der, für Rechtshänder, ungünstigen Seite zum Plattenteller hin. Nach 10 geduldigen Minuten saß er aber wieder fest.

Testplatte aufgelegt. Links ok, rechts ok, Mitte auch. Phasentest positiv. Nun geht`s los mit 40μ. 50, 60, 70 und auch die ab Werk angegebenen 80μ schafft das Kiseki verzerrungsfrei. Bei 90μ beginnt es hörbar zu kreischen; das darf es aber auch und so lasse ich das Antiskating auf 1,8.

Der Vorgänger schaffte 60μ, verließ bei 70 die Rille und rutschte bei 80μ dann schnurstracks zur Tellermitte. Zum Abtastverhalten kommen wir später nochmal.

Am Samstag hatte ich endlich Zeit, mir erste Höreindrücke zu verschaffen. Man hat ja so seine üblichen Verdächtigen im Regal. Aber hallo, was tat sich da schon bei der ersten klassischen Aufnahme für ein Raum auf. Ich war geneigt, den Lautstärkesteller ein wenig im Uhrzeigesinn zu derhen. Alles rückte in die Breite und Tiefe. Das war natürlich gewöhnungsbedürftig. Die ultratiefen Impulse kamen zwar nicht mehr so gewaltig wie vorher rüber, dafür aber sauberer. Irgendein Autor einer Fachzeitschrift umschrieb das folgendermaßen: "Wo andere nur noch Druck machen, macht das Kiseki Ton." Und genau so ist das. Mir war, als hätte ich vorher ein "Disco-System" betrieben. So sauber, so aufgeräumt, so echt, so ehrlich.

Die größte Überraschung gab es allerdings im Hochtonbereich. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was da alles in den Rillen steckt. So viele Details und Feinheiten, dass man es kaum glauben kann. Triangel, Becken, Besen und vieles mehr kristallisieren sich deutlich heraus.

Im ersten Eindruck wirkt der Hochtonbereich etwas vorlaut oder harsch. Sicher Gewöhnungssache. Soll sich aber nach einer gewissen Einspielzeit relativieren. Auch daran zweifle ich nicht.

Der SME V und seine neue "Braut" feiern an diesem Nachmittag ausgiebig mit illustren Gästen wie Diana Krall, Chie Ayado, Igor Stravinsky, Peter Tschaikowsky, den Dire Straits und vielen anderen.

Zu den anderen gehörte auch Ray Brown mit der Solar Energy LP. Auf "Cry me a river" gab es bisher immer zwei Stellen, bei denen der alte Tonabnehmer bereits im Neuzustand versagte. Ein kleiner "Spratzler" in der Mitte und eine deuliche Verzerrung im letzten Drittel des o.g. Stückes. Doch heute höre ich weder noch. Und da fällt mir wieder das unerlaubte Rillenverlassen des Vorgängers bei der Testplatte ein. Jetzt bin ich mal ganz mutig…

Selbst wenn es musikalisch nicht die beste Interpretation ist, so ist Kunzels 1812er auf Telarc wohl mit die berüchtigste Einspielung. Den Kosakentanz auf der B-Seite hat das Kiseki bereits sehr frühat acta gelegt. Die Seite mit den Kanonenschlägen ist eine andere Hausnummer.

Zunächst versuche ich die "entschärfte" Neuauflage von FIM. Selbst da hat der Vorgänger kläglich versagt. Kanonenschüsse? Mädchenpups! Das interessiert das Kiseki nicht wirklich. Also kommt das Original aus dem Jahr 1980 auf den Teller. Ich erinnere mich, dass mein Kumpel mit dem Ding damals seine Boxen gekillt hat und drehe die Lautstärke etwas runter.

"Sollen sie doch böllern", denkt sich das Kiseki; und gleitet durch die sichtbar tiefen Rillen mit deren mörderischen Auslenkungen. Und zum Teufel nochmal, es zuckt nicht einmal dabei.

Somit ist das Thema "Abtastsicherheit" für mich erledigt. Ich weiß vor lauter Glückseligkeit gar nicht, was ich als Nächstes auflegen soll. Einfach drauflos.

Ein ebenfalls gutes Beispiel für die hevorragende Auflösung ist das auf Klavier Records erschienene "El Cid" mit Fremaux. Diese Scheibe hat meine Frau mal für einen Euro aus einer Wühlkiste gezogen.

Nach dem Auflegen drehe ich die Lautstärke auf etwa 9 Uhr und mache mich schnell auf den Weg zu meinem etwa drei Meter entfernten Hörplatz. Absolute Stille. Im Glauben, den Lift nicht richtig erwischt zu haben, will ich wieder Richtung Verstäker marschieren; da platzt wie aus dem Nichts mit voller Wucht das Orchester aus den Boxen.

Das nennt man wohl den berühmten "schwarzen Hintergrund". Totenstille, kein Rillengeräusch, und dann geht die Post ab. Mit dem Kiseki sind die "mit aller Gewalt alles übertönenden Paukenschläge" nicht mehr so vordergründig. Es wummst zwar gewaltig, doch Triangel und Becken bleiben einfach viel besser hörbar. So macht das Hören von großorchestralen Aufnahmen viel mehr Spaß als zuvor.

Eine meiner älteren audiophilen Platten. Kari Bremnes, die ich schon zwei Mal live erleben durfte, betritt die Szene; oder besser gesagt, mein Wohnzimmer. Zum Anfassen nah. Auch hier registriere ich die harmonische und akustische Ausgeglichenheit von Stimme, den vielfältigen Perkussioninstrumenten und einer wuchtigen Bassdrum, welche zu Beginn des Titelsongs eine präsente Einleitung liefert und das Stück ebenso beendet. Dazwischen erfreue ich mich wieder an endlos vielen Details, die mir in der Vergangenheit verborgen blieben.

Lori Liebermans "A thousand years" war auch mal so ein Flohmarktfund. Stand lange im Regal. In der Titelliste hatte ich dann "Time after time" entdeckt. Zunächst im Glauben, es handele sich um eine weitere Coverversion (Ciny Lauper, Miles Davis), hatte ich sie dann mal aufgelegt und war gleichermaßen verwundert wie entzückt, was da Schönes aus meinen Lautsprechern kam.

Dass im Chorus zwei Frauen singen, hatte ich schon vorher registriert, doch jetzt sind die Stimmen noch deutlicher voneinander getrennt zu hören.

Es folgen noch perlende Gitarrenklänge von Michael Hedges, das harmonische Miteinander von Pat Metheny und Charlie Haden auf "Missouri Sky"…….selbst das Phantom der Oper darf durch meinen Hörraum geistern. Und morgen vielleicht Chet Baker, Miles Davis und Ella mit Oscar.

A neverending story…….im positiven Sinne.

Die Plattensammlung wird neu entdeckt werden. Uns steht eine schöne Zeit bevor. Uns; dem Kiseki Blue und mir.

 

 

 
 
Kundenfeedback Februar / 2015

O.k. ich bin Robert, ein studierter Musiker mit absolutem Gehör. Autos zählen bei mir zum fahrbaren Untersatz, nicht mehr und nicht weniger.

Bei einer Hifi-Anlage sieht das für mich anders aus. Man will doch nach anstrengenden, langen Arbeitstagen, schlicht und ergreifend Musik (ganz egal welche) lebendig, frisch und mit Begeisterung und Feeling genießen können.

So habe ich also vor vielen Jahren mit den ersten "Investitionen" angefangen: Ich legte mir von Classé (einem kanadischen Hifi-Hersteller, gehört mittlerweile zur B&W-Group) eine Vollverstärker-CD-Player-Kombi zu (CAP2100 und CDP-202). Natürlich brauchte es da auch "vernünftige" Lautsprecher und Netzkabel (ein Thema für sich).

Ich habe mich bei ersterem schon seit vielen Jahren immer wieder für Quadral entschieden (derzeit Vulkan VIIIR) und letzterem zu dem Top-Modell der Wireworld 7 - Serie, dem Platinum Eclipse 7-Netzkabel.

So weit so gut: die einzelnen Bestandteile langsam so nach und nach auszubauen und auszutauschen hat der Anlage enorme Sprünge nach oben ermöglicht (sogar eine edle Feinsicherung hat da keine unerhebliche Rolle gespielt). Bei den Lautpsrecherkabeln habe ich lange Zeit eher gegeizt, weil - drei Mal darf der Leser raten - gerade diese sind in den Top-Modellen oft eklatant (beinahe exponentiell) teuer. Ob die Qualität das immer rechtfertigt sei dahingestellt.

Begonnen habe ich mit dem Audioquest Mont Blanc, schon eigentlich recht ordentlich. Klingt nicht kalt, hat Bass, etwas Auflösung und Dynamik, kein schlechtes Preis-Leistung-Verhältnis. Nur rein von der Preisklasse, spielt es nicht ganz in der Liga der oben genannten Teile. So war dann schon klar, dass da noch "mehr" geht.

Ich entschied mich aber zuerst, dass XLR-Kabel, welches den Classé-CD-Player mit dem Vollverstärker verbindet, auszutauschen. Jahrelang hing ein Audioquest Sky XLR dazwischen: luftig, detailtreu, schon ziehmlich gut. Aber eine der Achillesfersen der Anlage.

Ich dachte mir, die nächste Stufe (das Wild Blu Yonder) ist doch sicher nochmal ein Sprung. Getestet und eingespielt. Fazit: schon etwas besser, aber irgendwie klanglich trocken und musikalisch etwas spröde.

Uwe Heile empfahl mir, mal das XLR von JPSLabs (das Aluminata), einem hier noch wenig bekannten amerikanischen Kabel-Spezialisten auszuprobieren. Ich war überwältigt. Was für ein Unterschied!

Nicht nur mehr Impulsdynamik und feinere Auflösung über das gesamte Klangspektrum. Nein: vor allem unglaublich musikalisch. Auf ein Mal hat mich wieder jede CD-Scheibe mitgerissen. Ganz egal ob es eine gut ge-remasterte oder eher mittelmäßig produzierte Massen-CD war, egal ob Rock, Pop oder Klassik. Alles kam gefühlvoller und stimmiger rüber.

 Aber da war ja noch das Mont Blanc. Schon beinahe von "schlechtem Gewissen" geplagt dachte ich mir: o.k., gutes Kabel aber jetzt ist Zeit, auch hier nachzuziehen. Bringt ja alles Tuning nichts, wenn die Verbindung zu den Lautsprechern da nicht ganz mitkommt.

Als langjähriger Audioquest-Kunde entschied ich mich zunächst zum deutlich höherwertigeren (und beinahe 5000,- teurem) Meteor. Und ja: von Vorneherein (uneingespielt) kam der Baß etwas schlanker besser auf den Punkt und es waren wesentlich feinere Höhen (Single-Biwiring mit Silber-Bananas) zu vernehmen. Fein. Aber irgendwie - komischerweise wie das Wild Blu Yonder XLR - auch nach fast 200 Stunden Einspielzeit klang es etwas zu trocken und relativ leidenschaftslos. Bessere Auflösung: ja. Richtig musikalisch: nein!

Leider etwas unzufrieden dachte ich mir: dann also doch - Du bist wahnsinnig.

Ich tauschte das Meteor gegen das JPS Aluminata Lautsprecherkabel aus (in 2,4 Metern Länge mit WBT-Bananas, das fast das doppelte kostet). Extrem dick, da irrsinnig geschirmt ("Patent Pending", siehe Webseite). JPS-Kabel nutzen außerdem generell eine hauseigene Speziallegierung als Leiter ("Aluminoy") mit extrem guter Leitfähigkeit über das gesamte Frequenzspektrum hinweg.

Irgendwie habe ich hinbekommen, es hinter der Anlage in dem engen Raum zu den Lautsprechern anzuschließen (es gibt nur Single-Wire) und sozusagen "hinzubiegen". Die Anlage eingeschaltet, Spezial-CD, die ich bis in die letzten Nuancen in und auswendig kenne, eingelegt und los geht's!

Wau! Ehrlich gesagt, hatte ich das so nach dem Auspacken (eiskalt vom Winter-Transport her) und 100% uneingespielt nicht erwartet: von Anfang an spielt das Kabel deutlich flotter, will heissen, jeder kleinste (oder große) Dynamiksprung kommt unglaublich schnell und präzise, alles klingt auf Anhieb lebendiger. Dabei aber sehr ausgewogen.

Ich legte eine CD nach der anderen ein und langsam waren schon kleinere Einspieleffekte bemerkbar: "zappelte" die Balance am Anfang teilweise noch zwischen den Lautsprechern hin und her, wurde das Klangbild schon nach ca. 3 Stunden stabiler, zentrierter (bessere Ablösung von den Lautsprechern).

Die Ortung überrascht auch, weil bei aller Präzision dann doch "neue" Einzelheiten zum Vorschein kommen und völlig selbstverständlich eingeflochten werden. Kleine Dialekt-Akzente der Sänger wurden beispielsweise hörbar, Stimmen und Instrumente klingen länger aus und werden nicht durch lautere Vordergrundmusik abgewürgt. Das Kabel lässt irgendwie alles zu! Nichts wird gedämpft. Man hat das Gefühl, alles spielt wie befreit.

Aber über allem steht die außerordentliche Musikalität: genauso wie beim XLR-Kabel aus der gleichen Serie, einfach traumhaft musikalisch und mitreißend.

Dabei sicherlich nicht "einfärbend", also völlig ausgewogenes Klangspektrum von den tiefsten Bässen, die klar und auch schon einigermaßen kräftig rüberkommen, über sehr feine und nicht zu harte Mitten bis hin zu luftigen, nicht überbetonten (siehe Meteor) Höhen. Einfach fantastisch.

Ich kann die nächste Hörsession und langsam voranschreitende Einspielung kaum erwarten (der Hersteller geht hier von 3-4 Wochen aus).

Die Investition war wie oben beschrieben nicht unerheblich, aber für ein Musikfan wie mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Und auch wenn JPS-Labs hier noch wenig bekannt ist: ein Test lohnt m.E. auf jeden Fall. Für mich sind es die musikalischsten Kabel, die ich je gehört habe.

Viele Grüße

R. v. H. Essenbach / Bayern

 

Kundenfeedback Januar / 2014

Sehr geehrter Herr Heile,

Informationen aus dem Internet erweckten meine Neugierde, mich auch mit dem Thema "passive Vorverstärker" zu beschäftigen. Zum Glück fand ich heraus, dass Sie auch Produkte der Firma "Music First Audio" vertreiben. Dankenswerterweise stellten Sie zum Hörvergleich die Versionen "Classic" und "Baby Reference" zur Verfügung. Es bedurfte nicht ausgiebiger Hörsessions um herauszufinden, dass etwa eine um Nuancen verbesserte Klangqualität, mit dem Classic zu erzielen war. Der Unterschied zum Hören über eine ebenfalls sehr gute Vorstufe von SAC (alpha), die ähnlich linear "klingt", wie z.B. die MTX-Monitor V3b-2 von Funk, war mehr als deutlich. Der Vergleich mit dem Baby Refence VV zeigte dann nochmals eine deutliche Steigerung der Klanggüte.

Natürlich sind Klangeindrücke immer etwas Subjektives. Wenn ich dennoch versuchen möchte, die Veränderungen zu beschreiben, so würde ich in Bezug auf den Baby Reference VV sagen:

1. Das abgebildete Frequenzspektrum ist nach oben und unten größer. Bei den tiefen Frequenzen konnte ich bei der hervorragend aufgenommenen CD vom Ferenc Snetberger Trio : "Nomad" feststellen, dass sich die Benutzung der Bass Drum durch die gesamte CD hindurchzieht. Der SAC alpha war nicht in der Lage, dieses Instrument für mich wahrnehmbar abzubilden.

2. Steigerung der Dynamik. Alle Instrumente (ich konzentriere mich gern auf Klavier und gezupften Bass) wirken präsenter. Ich habe, wenn der Tontechniker seine Aufgabe gut erledigt hat, viel mehr / häufiger das Gefühl, live dabei zu sein. Zudem stehen die Instrumente fester an ihrem Ort, sind dadurch besser zu lokalisieren und haben um sich herum einfach mehr Körper.

3. Der Detailreichtum ist stark gesteigert, die Raumtiefe besser abgebildet.

4. Alles unter 1.-3. Beschriebene kommt mit einer Selbstverständlichkeit, dass es keiner Anstrengung bedarf, diese Verbesserungen herauszuhören.

5. Alles oben Gesagte gilt sinngemäß auch für den Classic VV. Auch er übertrifft meinen passiven VV in den beschriebenen Merkmalen, nur auf einem etwas "niedrigeren" Niveau.

6. Ein By-Product möchte ich nicht unerwähnt lassen. Da mein Plattenspieler Mini-DIN-Ausgänge hat, die MFA nicht implementiert hat, höre ich Schallplatten dergestalt weiter über den SAC alpha VV, dass das Signal durch diesen VV geschleift wird und erst danach zum Baby Reference gelangt. Dass selbst bei diesem unorthodoxen Signalweg die LP-Wiedergabe verbessert wurde, habe ich nicht erwartet. Sie scheint die Vorzüge der galvanischen Trennung - denn nur die hat sich geändert -, die jeder passive VV mitbringt, in diesem Punkt voll zu bestätigen.

 

Ich habe den Baby Reference jetzt 14 Tage in Benutzung. Dabei ist mir deutlich geworden, wie wichtig es ist,

7. die Empfehlung des Herstellers zum burning-in zu beherzigen. Ich weiß jetzt, dass die in der Bedienungsanleitung erwähnten 100 Stunden eher die untere Grenze markieren und bin mir sicher, dass das Gerät sich bis 180 Stunden Einbrennzeit (Volume muss auf Maximum stehen) noch weiter "geöffnet" hat. Die oben erwähnte Bass Drum wurde erst jetzt richtig präsent abgebildet. Ich bin jetzt bei 260 Stunden angekommen, und habe - mit der Einschränkung, dass zwischen 2 Hörsessions z.T. 12 Stunden liegen, ein A/B-Vergleich somit nicht wirklich möglich ist - noch immer das Gefühl, dass sich "etwas tut".

Diese Information erscheint mir deshalb wichtig, da wahrscheinlich Vorführgeräte diesem Procedere nicht unterzogen werden und sie deshalb nicht ihr volles Potential zeigen können.

8. Mein Hörraum hat ca. 28 qm. Der Hörabstand beträgt 4 m. Der Lautstärkesteller steht bei meiner Hörlautstärke bei der Rasterung 6, 7 oder 8 (9-11 Uhr). Der konstruktionsbedingte mögliche Nachteil passiver VV, nicht genügend Lautstärke zur Beschallung größerer Räume zur Verfügung stellen zu können, kommt bei mir nicht zum Tragen.

Mein Fazit: Ich möchte auf den Baby Reference von MFA nicht mehr verzichten.

Nochmals vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

Herr Uwe J.

 
 
 
 

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